Hanf-Wirkung richtig steuern

imi Hendrix im Cannabisrausch

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Hanf hat ein breites Wirkstoffspektrum. Jeder profitiert davon auf seine Weise. Manche nicht nur positiv. Wie sich das Rauschgeschehen beinflussen lässt, erfährst du hier.

Wie potenter Hanf tatsächlich wirkt, hängt stark vom Produkt, der Sorte, der Wirkstoffkonzentration, der Dosis und der Konsummethode ab. Auch du als Person, deine Mitmenschen und das Umfeld spiele eine große Rolle was du verspürst. Wird es mit dem Rausch zu heftig, hilft nur noch CBD!

Welches Cannabis-Produkt wirkt wie?

Aufgrund der höheren Wirkstoffkonzentration wirken Cannabisextrakte – also Öle, Wachse oder Hasch – in der Regel wesentlich stärker als die naturbelassenen Hanfblüten.

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Gerauchte oder verdampfte Cannabisprodukte wie Hanfblüten oder Hasch haben den Vorteil, dass die Wirkung schnell eintritt. Gleichzeitig hält die Wirkung weniger lange an (Beginn nach 1–3 min; Dauer: 2–4 h).

Gegessene Cannabis-Produkte wie Kuchen oder Kekse wirken zudem stärker und länger als gerauchte oder vaporisierte Blüten. Allerdings dauert der Wirkungseintritt wesentlich länger und geschieht schleichend (Beginn nach 30–60 min; Dauer 6–8 h).

Die Wirkung lässt sich bei gegessenen Cannabisprodukten daher wesentlich schwieriger Einschätzen. Überdosierungen sind ohne vorheriges Herantasten keine Seltenheit. Bei inhalierten Produkten ist die Wirkung dagegen einfacher zu beeinflussen.

Welche Hanfsorte wirkt wie?

Je nach Genetik können Hanfblüten oder auch das entsprechende Hasch oder Konzentrat sehr unterschiedlich wirken. Denn die Zusammensetzung der Wirkstoffe variiert bei jeder Sorte (und sogar Pflanze).

Wirkunterschiede verschiedener Hanfsorten

Entscheidend für die Wirkung ist der individuelle Wirkstoffmix, der bei jeder Hanfpflanze je nach Genotyp und Phänotyp variiert.

Zum einen kann Hanf stark entspannend bis einschläfernd wirken (Indica-dominante Hanfsorten) zum anderen aktivierend und motivierend (Sativa-dominante Hanfsorten), aber auch angstlösend und fokussierend (CBD-haltige Hanfsorten).

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Prinzipiell gilt, dass THC und CBD eine entgegengesetzte Wirkung habe, sich jedoch gleichzeitig sinnvoll ergänzen können. User die keinen starken Rauch wollen, greifen daher oft zu CBD-haltigen Sorten.

Hinzu kommt, dass Terpene (die ätherischen Öle von Cannabis) die Wirkung von Hanf modulieren. So wirkt z. B. das bei vielen Indica-Sorten vorkommende Terpen Mykren zusammen mit THC sedierend.

Um herauszufinden welche Hanfsorte wie am besten wirkt hilft daher nur experimentieren, das Studieren der Cannabinoid- und Terpenanalyse soweit vorhanden oder das lesen entsprechender Sortenbeschreibungen.

Welchen Einfluss hat die Wirkstoffkonzentration?

Hochpotente Cannabisextrakte haben die höchste Wirkstoffkonzentration von allen Cannabisprodukten und sollten daher nur mit besonderer Vorsicht konsumiert werden.

Selbst bei sehr geringer Dosierung kann die Wirkung von hochkonzentrierten Extrakten die von Hanfblüten bei weitem übertreffen. Allerdings kann klassisches Hasch (z. B. aus Marokko) auch schwächer als hochpotente Hanfblüten wirken-

Werden hochkonzentrierte Extrakte oder hochpotente Blüten entsprechend niedrig dosiert, können angenehme Wirkeffekte entstehen. Sprich, eine geringe Dosis starkes Gras oder Extrakt kann ähnlich wie eine höhere Dosis schwaches Cannabis wirken.

Welche Dosis ist die beste?

Die ideale Dosis hängt immer vom Konsumenten und dessen Konsumziele oder Erwartungen ab.

Wer schnell einschlafen will, wird anders dosieren (und auch eine andere Sorte wählen), als jemand der kreativ arbeiten oder die Nacht durchfeiern will.

Andere wiederum gleichen eine zu hohe Dosis einfach mit etwas CBD aus und machen sich keine allzu großen Kopf über die Dosierung.

Anfänger sollten trotzdem vorsichtig dosieren, denn gerade bei THC-reiche Sativa-Sorten können schnell Herzrasen, Angst und Panik aufkommen. Bis die Wirkung nachlässt können Stunden vergehen!

Sofortmaßnahmen bei Überdosierung

Viel trinken (kein Koffein), CBD, Pfefferkörner, Frischluft, beruhigende Musik, ein Spaziergang an der frischen Luft und sonstige aktive Ablenkung können die unangenehmen Effekte bei einer Überdosierung deutlich lindern.

Gegessenes Cannabis sollte im Übrigen immer gering dosiert erfolgen, da die negativen Effekte bei entsprechender Überdosierung besonders heftig ausfallen.

Ein neuer Trend, der sich mittlerweile immer weiter ausbreitet, ist die sogenannte Mikrodosierung . Bei dieser stehen ein gutes Körpergefühl, gute Laune und gleichzeitig ein klarer Kopf im Vordergrund.

Welche Rolle spielt die Konsummethode?

Die für dich passende Konsummethode hängt von deinen persönlichen Erfahrungen mit Cannabis und deinen Konsumzielen ab.

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Tagsüber verwenden viele Konsumenten diskrete Vaporizer .

Der Partygänger bevorzugt dagegen Joints – bei Hauspartys auch die Bong . Wegen der unschlagbaren Dampfqualität werden aber auch Vaporizer  zum Feiern zunehmend beliebter.

Wer Cannabis gerne isst, tut dies meist aus medizinischen Gründen (Depotwirkung) oder zum Erleben eines psychedelischen Trips (bei höherer Dosierung).

Welche Rolle spielt die eigene Person?

Entscheidend für dein Konsumerlebnis wird sein, wie du als Person mit Cannabis klar kommst, sprich über welche THC-Toleranz du verfügst und welche Erfahrungen du mit Cannabis bereits gemacht hast. Dies ist von Person zu Person unterschiedlich.

Prinzipiell vertragen Anfänger THC-reiche Sorten und hohe Dosierungen eher schlecht.

Als Anfänger oder THC-intoleranter Konsument eigenen sich daher vor allem CBD-Strains mit geringem THC-Gehalt und geringe Dosierungen beim Konsum.

Gleichzeitig sollen Indica-Sorten von Anfängern besser vertragen werden (vermehrt körperliche Wirkung) als Sativa-Sorten (vermehrt geistige Wirkung).

Selbstverständlich hat jeder Cannabis-User seine eigenen Vorzüge und Erwartungen und (soweit legal) steht es jedem Frei selbst auszuprobieren, welche Konsummöglichkeit und Sorte für ein gewünschtes Wirkerlebnis am besten geeignet ist.

Welche Rolle spielen deine Mitmenschen?

Mitmenschen haben einen großen Einfluss auf das Wirkerlebnis. Mitmenschen können depressive Stimmungen und schlechte Laune auf andere übertragen. Da Hanfkonsum empathischer macht, wirken sich solche Stimmungslagen besonders nachteilig aus.

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Meide daher mit negativ eingestellten Menschen, besonders solchen die auf Streit aus sind oder Spaß daran finden, wenn sich andere schlecht fühlen. Dafür ist das Leben wirklich zu kurz!

Umgebe dich lieber mit gut vertrauten und positiv eingestellten Mitmenschen. Genau dann wird das Wirkerlebnis mit Sicherheit kein Flop werden!

Welche Rolle spielt das Umfeld?

Wie andere Menschen, spielt auch das Umfeld ein große Rolle beim Rauscherlebnis.

Befindest du dich Nachts auf einsamer Straße auf dem Heimweg, wird der Rausch dir sicher nicht allzu gut gefallen. Vielmehr können gerade in solchen Situationen schnell Angst und Panik ausbrechen.

Auch große Menschenansammlungen wie z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, sind sicher nicht der ideale Ort für den Cannabis-Genusskonsum.

Suche dir daher lieber friedvolle und schöne Orte, die von Natur aus schon eine gewisse positive Energie ausstrahlen. Du wirst dich wundern, was du dort alles erleben kannst!

Vergiss dabei nicht, dass immer auch der jeweilige Anlass, deine Konsumziele und die dazu passende Sorte entscheidend für dein Rausch- oder Genusserlebnis sein werden!