Cannabis-Konsummethoden – Mittel & Wege um Cannabis zu rauchen oder einzunehmen
Wenn es um den Konsum von Cannabis geht ist, nach der richtigen Sortenwahl, die Wahl der richtigen Konsummethode die zweitwichtigste Überlegung. Dieser Punkt wird oft übersehen. Uns so haben die meisten Konsumenten nur mit einer oder zwei Konsummethoden Erfahrung gesammelt.
Wenn du nicht innerhalb dieser Kategorie bleiben möchtest, sondern danach strebst, um eine umfassenderer Cannabisliebhaber zu werden, dann solltest du dir die nachfolgende Übersicht nicht entgehen lassen. Wer weiß, vielleicht findest du hier deine Lieblingskonsummethode. Lass es uns herausfinden!
Es gibt drei grundlegende Methoden Cannabis zu konsumieren: Inhalation, oral und topisch. Unter diesen Konsumethoden existieren verschiedene Techniken mit einzigartigen Funktionen für unterschiedliche Gelegenheiten.
Cannabis inhalieren – Finde deine perfekte Einatmungsmethode!
Wenn Cannabis eingeatmet wird, gelangen die Gase über die Lunge in den Blutkreislauf. Es gibt derzeit zwei häufige Arten Cannabis zu inhalieren: Rauchen oder Verdampfen.
Cannabis rauchen: Welche Möglichkeiten gibt es?
Cannabis zu rauchen ist die am häufigsten angewendete Cannabis-Konsummethode und eröffnet dir verschiedene Möglichkeiten Cannabis auszuprobieren, allerdings bei gleichzeitiger Aufnahme gesundheitsschädlicher Verbrennungsprodukte. Fortschritte in der Verdampfungstechnik bieten dir dafür eine alternative Cannabis-Konsummethode mit weitaus geringeren gesundheitlichen Risiken.
Die Auswirkungen mit dem Rauchen verbunden sind sind, solltest du bei deiner Konsumentscheidung nicht ausblenden. Die Langzeitschäden des Rauchens sind weitgehend bekannt und Gesundheitsexperten sind sich einig, dass rauchfreie Methoden ein geringeres Risiko darstellen. Doch dazu später mehr.
Cannabis-Rauchern bietet sich jedenfalls eine breite Palette an Geräten und Hilfsmitteln, darunter Handpfeifen, Rollpapiere, Wasserpfeifen und hausgemachte Einmalgebrauchsgeräte. Damit hat du bietet verschiedene Erfahrungen und Einfluss auf die Klasse der Rauch inhaliert. Jede dieser Anwendungsformen führt zu verschiedenen Erfahrungen und beinflusst die Konzentration und Wirkung des inhalierten Rauchs.
Handpfeifen – Perfekte Hilfsmittel um Cannabis unterwegs zu rauchen
Handpfeifen sind wahrscheinlich die häufigsten Rauch-Geräte von Cannabis-Konsumenten. Von vielen Cannabis-Rauchern werden diese vor allem wegen ihrer Bequemlichkeit bevorzugt: sie sind klein, tragbar und einfah zu bedienen.
Cannabis-Pfeifen haben sich zwischenzeitlich zu kleinen Kustwerken entwickelt und stehen in zahlreichen kreativen Formenzur Verfügung. Neben den praktischen Metallpfeifen, findest du in gut sortierten Headshops fantasievoll geformete Glaspfeifen, magische Holzpfeifen à la Gandalf und traditionelle Chillums.
Dabei funktionieren alle Pfeifen nach dem selben Prinzip: der Rauch aus brennenden Cannabis wird in der Pfeife gebündelt und tief inhaliert. Während des Verbrennungsvorgangs werden die Cannabis-Wirkstoffen auf einmal freigegeben und direkt in die Lunge transportiert. Entsprechend stark ist die Wirkung, die innerhalb von wenigen Minuten nach der Inhalation entritt.
- Wirkung: starke Wirkung und schneller Wirkungseintritt
- Vorteil: handlich & bequem benutzbar, konzentrierte Wirkstoffaufnahme
- Nachteil: hoher Schadstoffanteil durch Verbrennung, Suchtgefahr durch Tabak
- Produkttipp: Olivenholz-Pfeife mit Lederetui bei Azarius
- Alternativen: Bong oder Vaporizer
Wasserpfeifen – Effektives Handwerkszeug um Cannabis zu Hause zu rauchen
Wafferpfeifen kommen in noch unterschiedlicheren Variationen vor als reguläre Handpfeifen, meist als Bong und Bubbler. Auch Shishas gehören zu den Wasserpfeifen, werde jedoch weniger von Marihuana oder Haschisch verwendet. Wie Handpfeifen sind Wasserpfeifen in einer Vielzahl von Materialien Formen und Designs verfügbar, beinhalten aber als weitere Rafinesse den Einsatz von Wasser.
Mittels eines Rohreinsatzes wirbelt eine Wasserpfeife beim Rauchen das Wasser auf. Dies führt zu einem angenehmen sanften und kühlen Raucherlebnis, das noch durch Eis oder kalte Milch optimiert werden kann. Dabei wird der Rauch zuerst in der Wasserpfeife angesaugt und dann in einem zweiten Schritt auf einmal inhaliert.
Für den Genusskonsum zu Hause sind Glasbongs bei vielen Cannabisliebhabern daher sehr beliebt, die sich jedoch weniger zum Transport zu Freunden und Partys eignen. Dafür werden dann reguläre Joints oder Handpfeifen verwendet, oder weniger emfpfindlichen Acrylbongs bevorzugt.
Die gesundheitlichen Vorteile durch die Zugabe von Wasser ist übrigens strittig: Wasser kühlt zwar den Rauch, aber es ist unsicher, ob dieses tatsächlich als wirksamer Filter für schädliche Verbrennungsbestandteile taugt. Nichtsdestotrozt, durch den Kontakt mit Wasser wird der Rauch als viel angenehmer empfunden, was daher meist zu weitaus größeren Aufnahmemengen mit entsprechend starken Rauschzuständen führt.
- Wirkung: sehr starke Wirkung und besonders schneller Wirkungseintritt
- Vorteil: angenehmes Rauchempfinden durch die Kühlungseffekte des Wassers
- Nachteil: ungeeignet für den Transport, hohes Rauchvolumen, nichts für Anfänger
- Produkttipp: Eisbong Cheech & Chong Eisbong „Finkelstein“ bei Azarius
- Alternativen: Vaporizer
Joints aus Papers – Der am meisten verbreitete Weg um Cannabis zu rauchen
Papers werden verwendet, um Joints „bauen“ und zu rauchen. Jeder kennt es, denn auf welcher Party kreist eigentlich kein Joint (zumindest nicht mindestens irgenwo versteckt vor der Tür)?
In Europa wird Cannabis meistens zusammen mit Tabak und einem Filtertip, in einem hauchdünnen Zigaretten-Drehpapier, auch „Paper“ genannt, eingerollt. Von Nord- bis Südamerika wird dagegen vorwiegend pur geraucht oder auch mal ein „Blunt“, eine mit Marihuana gefüllte Zigarre, geraucht.
Papers gibt es in sämtlichen Größen und Formen wie z. B. die berühmten OCB-Rolls. Die Dreblättchen bestehen oft aus Hanf-, Bambus-, Reis- oder Maispapier, als sinnvolle Alternative zu Holz als Ausgangsrohstoff. Bei Blunts ersetzten Tabakblätter die normalen Papers, wodurch allerdings beim Rauchen zusätzliches Nikotin freigesetzt wird.
Blunts aus Tabakblättern und die Vermischung von Marihuana oder Haschisch mit Tabak führen leider dazu, dass hierbei weitere Schadstoffe verbrannt werden. Zudem wird oft, meist ohne Hintergrundwissen behauptet Marihuana mach süchtig, allerding wird dabei verkannt, dass eigentlich Nikotin der wahre suchtauslösende Stoff ist.
Mit zunehmenden Bewusstsein über die medizinischen Risiken im Zusammenhang mit Nikotin ist zwischenzeitlich für die meisten gesundheitsbewussten Cannabiskonsumenten ein Mischen von Cannabis mit Nikotin ein No-Go. Trotzdem: das gelegentliche Ziehen an einem Joint, wird sicher nicht gleich Gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen.
- Wirkung: bei wenigen Zügen je nach Sorte meist moderat bis mäßig stark
- Vorteil: überall anwendbar, weniger heftige Wirkung, für Anfänger geeignet
- Nachteil: ungefilterte Schadstoffe duch Verbrennung, Suchtgefahr durch Tabak
- Produkttipp: Kingsize Papers „Why? Why Not?“ inkl. Filtertips bei Azarius
- Alternative: Vaporizer
Selbstgebaute Einmalgebrauchsgeräte – Cannabis rauchen für Kreative
Nicht immer sind Papers oder andere Hilfsmittel verfügbar, und doch hat der eine oder andere schon mal Lust bekommen Cannabis zu rauche, doch wie? Not mach erfinderisch und so sind findige Kiffer und Kreative schon auf so manch interessante Idee gekommen, wie zum Beispiel eine Apfelpfeife zu basteln oder einen „Eimer zu rauchen“.
Cannabis rauchen mit einer Apfelpeife
Ein Apfel wird von oben etwa zur hälfte durchbohrt, dann nochmal seitlich, beide „Bohrlöcher“ treffen sich in der Mitte. Auf das obere Bohrloch wird eine Blüte oder ein Stück Hasch gelegt und angezündet, der erzeugte Rauch wird über das untere Loch inhaliert. Die Wirkkung fällt ähnlich stark auch, wie bei der Inahlation mit einer Handpfeife.
Cannabis im „Eimer rauchen“
Ein Eimer wird mit rund 2/3 Wasser gefüllt, dann wird eine PET-Flasch vorsichtig in 2-Teile „gesägt. Auf den oberen Teil der PET-Flasche, wird auf dem Schraubverschluss des Flaschenhals ein kleines Aluminium-Sieb eingebettet und mit Marihuana befüllt. Dann wird der obere Flaschenteil in das Eimerwasser eingetaucht und das Cannabis angezündet, gleichzeitig wird die Flasche langsam nach oben und unten bewegt.
Durch das entstehende Vacuum füllt sich die Flasche nach und nach mit „angesaugtem“ Rauch. Dieser wird am Ende beim runterdrücken der Flasche auf einmal inhaliert (nach Abnahme des Aluminiumtöpfchens). Die Wirkung ist besonders heftig und mit der von Cannabis, das in einer Wasserpfeife geraucht wird vergleichbar. Gesundheitlich könnte neben dem erzeugten Rauch auch der Einsatz des Aluminiumsiebs problematisch sein, daher bitte diese Methode nicht anwenden!
Weitere alternative Methoden Cannabis zu inhalieren, zeigt dir der Sensi Seeds Blogpost „Die 5 besten Tipps für Raucher, deren Papier ausgegangen ist“.
Cannabis verdampfen: Welche Verdampfungsmöglichkeiten gibt es?
Cannabis zu verdampfen ist eine relativ neue Methode, wenn auch wohl schon vor Urzeiten unsere Vorfahren Marihuana mittels heißer Steine zum dampfen gebracht um die wirkstoffreichen Dämpfe anschließend zu inhalieren.
Die heutigen Verdampfungsgeräte, auch „Vaporizer“ genannt, wurden ursprünglich für medizinischen Cannabiskonsumenten entwickelten um den therapeutischen Konsum möglichst frei von Schadstoffen zu ermöglichen. Dabei handelt es sich meist um größere Tischvaporizer die in der Lage sind relativ große Mengen an verdampften Marihuana zu produzieren.
Vaporizer sind nun mittlerweile auch auf beim Freizeitkonsumenten angekommen. Ähnlich wie Smartphones werden die mittlerweile zu Hightechgeräten weiterentwickelten mobilen Verdampfer stetig optimiert und verbessert. Dies eröffnet jedem gesundheitsbewussten Genusskonsumenten eine völlig neue Geschmackswelt und dies völlig schadstoffrei bei äußerst benutzerfreundlichen Bedienungskomfort, auch und gerade für unterwegs.
Durch die vor allem in den USA immer beliebter werdenen Cannabis-Extrakte, hat sich gleichzeitige ein weiterer Trend entwickelt – das sogenannte „Dabbing“. Dabbing ist eine weitere Form Cannabis-Wirkstoffe zu verdampfen, allerdings ausschließlich aus Extrakten wie Haschisch, Cannabisöl und andere Cannabis-Konzentrate, auch „Dabs“ genannt.
Vaporizer – Die perfekten Lösung um Cannabis schadstoffrei zu inhalieren
Vaporizer sind die ideale Applikatoinsform, sowohl für Anfänger und Kenner, als auch für gesundheitsbewusste Cannabis-Genießer. Ein Vaporizer heizt Marihuana oder Cannabis-Extrakte auf eine Temperatur, die hoch genug ist, um THC, CBD und andere Cannabinoide zu lösen, aber zu niedrig um schädliche Verbrennungsprodukte freizusetzen. Die Verdampfung beseitigt damit weitgehend alle gesundheitlichen Risiken die mit dem Rauchen einhergehen.
Ein weiterer Vorteil ist das einzigartige Aroma das je nach Cannabis-Sorte oder Extraktart völlig unterschiedlich sien kann. Gleichzeitig sorgen Vaporizer für eine Verringerung des hochauffälligen Geruchs von Marihuanarauch, denn der Dampf verflüchtigt sich wesentlich schneller als der Rauch.
Jeder der schonmal einen Vaporizer ausprobiert hat kann es bestätigen: die freigesetzen Aromen, Geschmäcker und Gerüche sind einzigartig und unverwechselbar mit anderen Konsummethoden. Ein weiterer Vorteil, ist dass durch die wesentlich niedrigeren Verdampfungstemperaturen, anders als beim Rauchen, ein großteil der Cannabis-Wirkstoffe erhalten bleibt. Jeder Konsument spart damit ein vielfaches an Ausgaben.
In den letzten Jahren hat sich daher eine bunte Vielfalt an Vaporizer-Modellen entwickelt und immer neuere und bessere Modelle überraschen selbst alteingesessene Cannabisseure, nicht nur weil sich auch hier die Technik laufend verbessert, sondern weil das Gesunheisbewusstsein vieler Konsumenten immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wir leben nur einmal, und das sollten wir auch ausnutzen ohne uns selbst dabei zu schaden!
- Wirkung: je nach Dampfvolumen meist moderat bis mäßig stark
- Vorteil: Einzigartiger Aromagenuss, Schadstoffreiheit, keine Tabakabhängigkeit
- Nachteil: ungefilterte Schadstoffe duch Verbrennung, Suchtgefahr durch Tabak
- Produkttipp: DaVinci IQ bei Verdampftnochmal
- Alternative: Cannabis-Tinkturen
Vaporizerarten – Welchen Vaporizer kaufen?
Es gibt mehrere Elemente, die verschiedene Vaporizerkategorien voneinander unterscheiden. Die Unterscheidungsmerkmale sind dabei Transportierbarkeit, Funktionen und die Eignung für das gewünschte Cannabisproduk (z. B. für Cannabisblüten oder Extrakte). Prinzipiell werden im Handel Vaporizer in folgenden Kategorien angeboten:
- Tischvaporizer – Ideal für den Konsum zu Hause, sehr großes Rauchvolumen
- Tragbare Vaporizer – Überall hin mitnehmbar, aber auch für zu Hause geeignet
- Pen-Vaporizer – Stiftartige Vaporizer, für Extrakte oder Kräuter
Dank der hohen Marktnachfragen (vor allem getrieben aus den USA und der weltweit zunehmenden medizinischen Nutzung), wachsen auch ständig die Nutzerfreundlichkeit, Effiienz und Qualität der tragbaren Vaporizer-Modellen. Mobile Vaporizer waren den feststehenden Tischvaporizern seither besonders in Haltbarkeit und Robustheit unterlegen.
Viele neue mobile Vaporizermodelle ermöglichen mittels variabler Temperatureinstellungen eine schrittweise Verdampfung verschiedener Cannabis-Wirkstoffe (mit unterschiedlicihem Siedpunkte). Dadurch kann das verwendete Marihuana mehrfach verwendet werden, und nach jedem Verdampfungsvorgang weitere Wirkstoffe inhaliert werden.
Neuere Vaporizer erlauben zudem die alternative Verwendung von Cannabiskonzentraten einschließlich Cannabisöl. Je nach Nutzerziel finden sich daher mittlerweile eine ganze reihe unterschiedlichier Modelle mit ganz unterschielicher Eignung, Funktionen und Qualität (z. B. mit digitales, voreingestellter, analoger Temperatureinstellung oder App-Unterstützung).
Für einen etwaigen Kauf solltest du dir überlegen, welche Vaporizerart sich überhaupt für dich eigent und dann dein gewünschtes Modell nach den gewünschten Funktionen auswählen. Dazu solltest du die Unterschiede zwischen Tischvaporizern, tragbaren Vaporizern und Pen-Vaporizern kennen. Hierzu eine kurze Übersicht:
Tischvaporizer
Tragbare Vaporizer
Pen-Vaporizer
Geeignet für:
Medizinische Konsumenten
Anfänger & Cannabisseure
Unauffällige Konsumenten
Vorteile:
Hohe Leistungsfähigkeit & Robustheit
Praktisch & leicht transportierbar
Unauffällig & minimale Größe
Nachteile:
Hoher Preis & größerer Platzbedarf
Begrenzete Akkulaufzeit
Meist inkompatibel für Öl + Kräuter
Produktempfehlung:
Volcano Digit bei Verdampftnochmal
PAX 3 Vaporizer bei Verdampftnochmal
Grasshopper bei Verdampftnochmal
Dabbing – Intensive Rauschzustände erleben durch hochkonzentrierete Cannabisdämpfe
Dabbing ist die stärkste Methode Cannabis mittels Inhalation zu konsumieren. Dabei wird meist ein kleiner Tropfen Cannabisöl oder ein Fetzen Cannabis-Wachs mittels eines heißen Nagels zum Verdampfen gebracht.
Benutzt werden können zum Dabben meist Dabber, was nichts anderes als spezielle Wasserpfeifen mit Öl-Ring sind. Zudem anderen gibt es spezielle Aufsätze oder Ölkammern für Pfeifen und Vaporizer, die ausschließlich für das Dabbing vorgesehen sind. Auch verschiedene Pen-Vaporizer wurden speziell für das Verdampfen von Konzentraten entwickelt.
Soweit es sich um lösungsmittelfreie Dabs handelt, ist das Verdampfen von Extrakten für die Lunge wesentlich gesünder als das Rauchen von Marihuana oder entsprechenden Mischungen aus Tabak und Cannabis. Zum anderen sorgt aber die sehr hohen Wirkstoffdichte der verdampften Extrakte nicht selten für Knockouts beim Konsumenten. Für Anfänger ist Dabbing daher ganz sicher nicht geeignet.
Die Wirkung von Dabs setzt beim Verdampfen schnell und heftig ein. Du solltest dir daher schon im Vorfeld Gedanken machen ob du überhaupt einen starken Cannabisrausch haben willst und was du dir davon versprichst. Ganz klar solltest du dir auch über die möglichen Nebenwirkungen des Dabbings als eine Extremform des Kiffens bewusst sein.
Auch wenn Dabbing ein großer Trend ist, auch das Gegenteil, nämlich der moderate Konsum von weniger potenten Marihuanasorten ist wieder in Mode gekommen. Ganz wie in alten Hippiezeiten. Aktivitäten die sonst unter einer starken Rauschwirkung sicher keinen Spaß mehr machen wird damit ein völlig neur Raum geboten.
Andererseits ist Dabbing sicher für diejenigen eine bereichernde Erfahrung die die Risiken einschätzen können und bereits weitreichende Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben. Genau für diejenige kann Dabbing auch eine alternative psychedelische Erfahrung darstellen, z. B. in der freien Natur. Stärker dürfte nur noch gegessenes Cannabis wirken.
- Wirkung: je nach Ausgangskonzentrat in der Regel stark bis extrem stark
- Vorteil: schnelle Wirkung, keine Schadstoffe, keine Tabakabhängigkeit
- Nachteil: mögliche Überdosierung mit unerwünschten Nebenwirkungen
- Produkttipp: Cheech & Chong Love Machine bei Azarius
- Alternative: Speisen und Getränke mit Cannabis
Cannabis essen oder trinken – Eine besondere, nicht alltägliche Erfahrung für Neugierige
Cannabis essen oder trinken, auch als „oraler Konsum von Cannabis“ bezeichnet, umfasst alle Einnahmeformen von Cannabisprodukten durch den Mund, einschließlich der Einnahme mittels Tropfen aus mit Cannabis angreicherten Tinkturen und Ölen sowie mit Cannabis oder Cannbisextrakten gemischten Nahrungsmitteln und Getränken.
Die meisten Leute gehen davon aus, dass bei oraler Einnahme von Cannabispordukten die Aufnahme der Wirkstoffe über den Verdauungstrakt geschieht, noch vor dem Eintritt in den Blutkreislauf. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Besonders bei Cannabis-Tinkturen die in Tropfenform direkt in den Mund verabreicht werden, gehen die Wirkstoffe großteils sofort in den Blutkreislauf über.
Konsum von Cannabis-Tinkturen – Einfache Einnahme, perfekte Dosiskontrolle
Tinkturen sind meist mit hochprozentigem Alkohol verdünnte Cannabis-Extrakte, die besonders bei medizinischen Cannabiskonsumenten beliebt sind. Cannabis-Tinkturen erlauben einer ideale Dosiskontrolle und ermöglichen schnell wirkende Effekte. Gesundheitliche Risiken, die mit dem Rauchen verbunden müssen dabei nicht in Kauf genommen werden.
Neben Alkohl können auch andere fettlösiche Flüssigkeiten wie Essig, Pflanzenöl oder Glycerin als Auszugsmittel für Tinkturen verwendet werden. Je nach Wirkstoffkonzentration genügen meist wenige Tropfen, oft nicht mehr als drei oder vier Tropfen, um die geünschte Wirkung auszulösen. Die Cannabistropfen werden normalerweise unter die Zunge gegeben, können aber auch in den heißen Tee oder Kaffee gegeben werden.
Werden in Alkohol gelöste Tropfen in ein heißes Getränk gegen, hat dies den Vortei, dass der Alkohol relativ schnell verdunstet, und nur das ölhaltige Konzentrat an der Oberfläche verbleibt, was, anders als in Tropfenform, die Schleimhäute schont. Dafür sollte der Tee oder Kaffee aber mindestens auf 60 °C runtergekühlt sein.
Beim Schlucken über heißen Tee oder Kaffee, werden die Wirkstoffe vom Magen jedoch etwas langsamer absorbiert, als unter die Zunge. Dennoch tritt die Wirkung, auch in dieser Einnahmeform relativ schnell ein, sodass durch Tinkturen nahezue eine perfekte Dosiskontrolle möglich ist.
- Wirkung: je nach Konzentration und Dosierung schwach bis stark
- Vorteil: exakte Dosierung, einfache Einnahme, unkomplizierte Herstellung
- Nachteil: fehlender Genuss von Geschmack, Aroma, Geruch
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- Alternative: Cannabis verdampfen
Konsum von Cannabisöl – Effiziente Wirkstoffaufnahme, starke Wirkung
Einnehmbare Cannabisöle sind ganz wie Tinkturen ein einnahmefreundliches Medium. Sie werden einfach in Form von Kapseln geschluckt oder zusammen mit Getränken oder Speißen eingenommen. Der Verdauungstrakt erledigt den Rest.
Ein beliebtes Öl aus Cannabis ist das Rick Simpson Oil (RSO), welches Rick Simpson (ein bekannter Cannabisaktivist und Erfinder des gleichnamigen Öls) 2003 zur Behandlung seines Hautkrebses einsetzte.
Hergestellt wird RSO durch die Extraktion von Cannabis-Wirkstoffen aus Marihuanablüten. Dabei werden Wirkstoffe zunächst mittels Alkohol aus dem Pflanzenmaterial gelöst und anschließendem der Alkohl verdampft. Die am Ende zurückbleibende teerähnliche Substanz ist dann das RSO!
Alternativ wird Cannabisöl statt mit Akohl mittels der Trägerstoffe Kokosöl und Wasser gewonnen. Statt jedoch am Schluss die Trägerstoffe von den reinen extrahierten Cannaibsbestandteilen zu trennen, wird lediglich das Kokosöl vom Wasser getrennt. Dazu wird nach einer relativ langen Kochzeit von oft mehr als 12 Stunden, die verbleibende Flüssigkeit abgesiebt und Kaltgestellt.
Nach wenigen Stunden kann das dann verhärtete Kokosöl problemlso vom restlichen Wasser entsorgt werden. Die Wirkstoffe befinden sich Aufgrund der Fettlöslichkeit fast ausschließlich im dann verzehrsfertigen Kokosöl. Durch die fettige Grundstruktur wird das Cannabisöl dann pur oder mit Speisen oder Getränke vermischt problemlos aufgenommen und langsam, aber mti steigender Intensität sein Wirkung enfalten.
- Wirkung: je nach Konzentration und Dosierung schwach bis stark
- Vorteil: ideal zur Weitervearbeitung in Speisen oder für milchhaltige Heißgetränke
- Nachteil: mögliche Überdosierung mit unerwünschten Nebenwirkungen
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- Alternative: Cannabis-Tinkturen
Konsum von Cannabis-Speisen – Schwierige Dosierung, langer Wirkungseintritt
Cannabis zu essen führt zu signifikant unterschiedlichen Effekten als herkömmliche Konsummethoden. Die Wirkstoffe werden nicht sofort aufgenommen. Durch die Verbindung in das eingearbeitete Lebensmittel, werden diese bei der Verdauung erst verzögert über den Verdauungstrakt aufgenmommen.
In den USA sind Cannabis-Speisen auch unter dem Begriff „Edibles“ in vielen Bundesstaaten in lizensierten Verkaufsstellen legal erhältlich, einschließlich Wirkstoffangaben und Dosierempfehlung. Anderswo auf der Welt werden Cannabis-Speise dagegen in Form von Keksen oder Kuchen konsumiert, meist mit ungewissem Ausgang, was die Wirkung betrifft.
Die Wirkung von Cannabis-Speisen kann, ohne genaues Wissen um die Wirkstoffkonzentration, die Aufnahmemenge und den körpereigenen Soffwechsel sowohl zu gar keiner, einer schwachen oder sogar einer besonders starken Reaktion führen. Die Wirkungseffekte reichen dabei von einem dezenten Entspanntsein bis hin zu LSA-ähnlichen langandauernden Rauschzuständen.
In der Regel haben Cannabis-Speisen eine wesentlich längere Wirkungsdauer als andere Cannabisprodukte und Konsummethoden. Da schon kleine Verzehrmengen zu intensiven Ganzkörpereffekten und vielschichtigen psychoaktiven Erfahrungen führen können eigenen sich Cannabis-Speisen auf keinen Fall für Anfänger. Im schlimmsten Fall kann eine zu hohe Dosierung zu Panikattacken und Herzrasen führen.
Cannabis-Speisen können völlig unterschiedlich zubereitet werden. Am häufigsten werden Eßwaren mit Cannabisbutter oder Cannabis-Kokosöl oder mit Cannabis-Extrakt angereichertem Olivenöl verwendet.
Das Hinzufügen von Tinkturen zum Gerichten ist eine weitere gute Option um die Dosierung besser kontrollieren zu können. Auch das hinzufügen von Extrakten wie Ölen oder Harzen ist eine Möglichkeit, jedoch Schwieriger in der Dosierung.
Als letzte Möglichkeit können auch geriebene Cannabisblüten verwendet werden, allerdings werden die Wirkstoffe hieraus oft nicht vollständig gelöst oder aktiviert. Erfahrende Cannabis-Köche stellen daher bereits im Vorfeld entsprechende Fette, Tinkturen oder Extrakte her, die dann zielgerichtet in der Küche eingesetzt werden.
Ohne genaue Wirkstoffangaben und Einnahmeempfehlungen, wie diese bei Tinkturen und Edibles in verschiedenen US-Bundesstaaten der USA üblich ist, bleibt dennoch beim Essen von Cannabis jedoch immer das Risiko einer äußerst unangenehmen Überdosierung.
- Wirkung: je nach Konzentration und Essmenge in der Regel stark bis extrem stark
- Vorteil: ideal für außergewöhnliche psychedelische Erfahrungen
- Nachteil: lange Wartezeit bis zum Wirkungseintritt, Überdosierung möglich
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- Alternative: Speisen und Getränke mit Cannabis
Konsum von Cannabis-Getränken – Ein Mittelweg zwischen Extrakten und Speisen
Cannabis trinken wird neben Cannabis essen ebenfalls immer populärer. Ähnlich wie beim Essen, sind die Effekte hier wesentlich heftiger und langanhaltender, als bei anderen Konsummethoden. Auch hier tritt eine zeitverzögerte Wirkung ein, denn die Wirkstoffe müssen zuerst verdaut und verstoffwechselt werden, allerdings weniger lang als bei Speisen.
Traditionell wird Cannabis besonders in Lateinamerika und der Karibik in hochprozentigen Rum gelöste und getrunken. Auch dort wird das Cannabis in dieser Form für medizinische Zwecke eingesetzt.
Am einfachsten ist es jedoch, normale Getränke mit einegen Tropfen aus einer Cannaibstinkur oder bei heißen Getränken mit einem Cannabisöl anzureichern. Besonders populär sind dafür Milch, Chai-Tee oder heiße Schokolade.
- Wirkung: je nach Konzentration und Trinkmenge schwach bis stark
- Vorteil: schnellerer Wirkungseintritt als bei gegessenen Cannabisprodukten
- Nachteil: Überdosierung möglich, aber seltener da bessere Dosiskontrolle
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- Alternative: Cannabis dabben
Eincremen mit Cannabis-Topicals – Salben, Cremes und Lotionen äußerliche anwenden
Topische Cannabis-Anwendungen beinhalten meist Cannabis-Extrakte die mit anderen Zutaten zur Herstellung von Salben, Cremes, Lotionen oder Massageölen gemischt werden. Alternativ wird auch Cannabis-Kokosöl statt ein alternative Cannabis-Extrakt verwendet, besonders das die Herstellung dafür wesentlich einfacher ist.
Durch die langandauernde Hitze während des Herstellungsprozesses werdem die potenten Cannabinoide aus Blüten oder anderen Pflanzenmaterialen aktiviert und können beim Einreiben besser von der Haut aufgenommen werden.
Die äußerlichen Effekte von eingeriebenen Cannabis-Topicals unterscheiden sich deutlich von anderen Konsummethoden, da Wirkstoffe über die Haut nicht in die Blutbahn eindringen können und somit keine zerebrale Stimulation verursachen. Ein möglicherweise gewünschtes „High“ ist damit ausgegeschlossen.
Dennoch berichten Anwender von erstaunlich entspannnenden Wirkeffekten auf dem Körper, beispielsweis nach dem Einreiben mit einer Cannabis-Bodylotion. Aus diesem Grund sind Topicals besonders für Cannabis-Nutzer geeignet, die einen klaren Kopf behalten wollen und dennoch eine lokalisiertes Entspannungsgefühl genießen wollen (z. B. bei Verspannungen, Muskelschmerzen oder Stress).
Besonders für Aufmerksamkeit hat das Cannabis-Gleitgel „Foria“ in den USA, gesorgt. Grüchten zu Folge soll dieses bei Frauen einen 15 Minuten langen Orgasmus auslösen. Ob es stimmt oder nicht, gut verkauft hat es sich mit Sicherheit.
Zum Schluss hierzu noch ein kurzes Video über „Foria“:
Da in Europa nicht erhältlich, können legale Grower (z. B. aus Spanien oder Tschechien) oder Cannabis-Patienten (z. B. aus Deutschland) sicher auch ihre eigene Gleitcreme herstellen. Probieren geht über Studieren. Viel Spaß!
- Wirkung: oberflächlich entspannend, schmerzstillend und juckreizlindernd
- Vorteil: äußerst wohltuendes Körpergefühl ohne psychoaktive Effekte
- Nachteil: keine bewusstseinserweiternde Wirkung möglich
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- Alternative: Cannabis-Kokosöl

