Marihuana, Haschisch & Co. – Alle Cannabisprodukte auf einen Blick

Cannabisprodukte wie Blüten, Haschisch, Öl und Vaporizer

Cannabis ist in vielen Ländern verboten. Informiere dich vorab was bei dir erlaubt ist und halte dich immer an die bestehenden Gesetze. Die hier gegebenen Tipps richten sich ausschließlich an Personen, die Cannabis legal erwerben, besitzen oder kultivieren dürfen oder sich lediglich informieren wollen!

Cannabisprodukte mit ihren unterschiedlichen Wirkstoffkonzentrationen und Konsummethoden sind verantworltich für die Wirkungsstärke und Wirkungsdauer nach dem Konsum. Es ist daher entscheidend das richtige Cannabisprodukt zu wählen um sich mit Cannabis wohl zu fühlen und unangenehme Nebenwirkungen vorzubeugen. Finde jetzt raus, welches Cannabisprodukt am besten zu dir passt!

1. Was sind Cannabisprodukte?

Cannabisprodukte sind natürliche oder weitervearbeitete Produkte aus der weiblichen Hanfpflanze wie Marihuana, Haschisch oder Cannabis-Extrakte.

Cannabisprodukte sind aber auch Zubereitungen aus verschiedenen Bestandteilen der Hanfpflanze auf Basis von Alkohol, Glyzerin, Essig, Pflanzenöl, Butter oder Kokosfett wie beispielsweise Tinkturen, Speisen, Getränke und Cremes.

Davon abzugrenzen sind THC-freie Nutzhanferzeugnisse oder -extrakte aus Samen, Blättern oder Blüten, die kaum psychoaktive Bestandteile enthalten, darunter u.a. CBD-Öl, Hanfsamenöl, Hanfproteine oder Hanftee.

Diese THC-freien Hanfprodukte werden meist über Bioläden, Reformhäuser oder online als hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, pflanzliche Muskelnahrung, Wellnessprodukte oder Kosmetika vermarktet

2. Welche Cannabisprodukte gibt es?

Die Liste der möglicihen Cannabisprodukte ist lange und deren Definition kommt stark auf die jeweilge Betrachtungsweise an. Cannabisprodukte lassen sich dabei am einfachsten in folgende Kategorien einteilen:

  • Cannabisprodukte für den Freizeitkonsum – Blüten, Extrakte& Speisen mit THC
  • Medizinische Cannabisprodukte – Blüten, Extrakte & Tinkturen mit THC / CBD
  • Cannabisprodukte aus der Apotheke – Fertigarzneimittel, ggf. Extrakte & Blüten
  • Illegale Cannabisprodukte – THC-haltige Produkte wo nicht legalisiert wurde
  • Legale Cannabisprodukte – Produkte aus Nutzanf & THC-Produkte auf Rezept
  • CBD-haltige Cannabisprodukte – CBD-Öl, CBD-Kosmetik, CBD-haltige Blüten
  • THC-haltige Cannabisprodukte – Marihuana, Haschisch, Extrakte, Speisen, Cremes

Cannabisprodukte für den Freizeit- vs. medizinischen Konsum

Die Übergänge zwischen Cannabisprodukten für die Freizeit und für medinische Anwendungen sind fließend.

Sowohl Freizeitkonsumenten als auch medizinische Anwender benutzen die selben Produkte, jedoch für verschiedene Ziele.

Der Freizeizeitkonsument raucht Marihuana um Spaß zu haben, während der medzinische Anwender dieses verdapft um seine Beschwerden zu lindern.

Illegale vs. legale Cannabisprodukte

Unterschieden werden muss dabei aber auch zwischen illegalen und legalen Cannabisprodukten.

THC-reiche Cannabisprodukte sind in den meisten Ländern oder „subnationalen Verwaltungseinheiten“, wie den meisten US-Bundesstaaten, für den Freizeitgebrauch nach wie vor verboten.

Medzinische Cannabisprodukte sind für Betroffene dagegen oftmals legal erhältlich.

Legale Cannabisprodukte sind auch die oben genannten Erzeugnisse aus THC-armen Nutzhanf wie Produkte aus Hanflättern und Blüten sowie insbesondere Hanfsamen.

Als Nahrungsergänzungsmittel sind Hanföle und Hanfproteine wegen ihrer hochwertigen Fettsäuren und Proteinene besonders zur Stärkung des Immunsystems und als veganes Superfood für den gesunden Muskelaufbau beliebt.

CBD- vs. THC-haltige Cannabisprodukte

Ein regelrechter Boom bei legalen Cannabisprodukten kann momentan bei CBD-Produkten beobachtet werden.

Zwar sind diese in vielen Ländern als Arnzeimittel verschreibungspflichtig und teilweise sogar verboten, jedoch in den meisten Ländern nach wie vor als Nahrungsergänzungsmittel oder als Kosmetika frei erhältlich.

CBD ist nicht Psychoaktiv und besonders wegen seiner beruhigenden und schmerzlindernden Wirkung beliebt.

CBD wirkt außerdem als negativer Gegenpol zu THC und kann dessen Wirkung und Nebenwirkungen aber auch etwaige Auswirkungen wie nach übermäßigen Konsum, wie Konzentatinsschwierigkeiten, Trägheit und Antriebslosigkeit zügeln.

Am beliebtesten sind jedoch nach wie vor die in den meisten Ländern und „subnationalen Verwaltungseinheiten“ verboten THC-haltigen Cannabisprodukte für den Freizeitkonsum: Marihuana, Haschisch, Cannabis-Extrakte, Cannabis-Speise und Cannabis-Cremes.

3. Marihuana – Getrocknete Blüten der weiblichen Hanfpflanze

Marihuana ist das am häufigsten konsumierte Cannabisprodukt und nichts anderes als die harzhaltigen, getrockneten Blüte der weiblichen Cannabispflanze. Die harzübersähten Blütenblätter aber auch die harzbedeckten blütennahen Blätter, werden als Marihuana bezeichnet, jedoch in der Regel zu anderen Cannabisprodukten weiterverarbeitet.

Umgangssprachlich wird Marihuana auch als Gras oder Weed bezeichnet. Cannabisblüten sind das weitesten verbreitete Cannabisprodukt aus der Hanfpflanze und werden sowohl für den Freizeit- als auch den medizinischen Konsum eingesetzt oder zu anderen Cannabisprodukten weiterverarbeitet.

Ähnlich wie bei Wein, Kaffee oder Tee, gibt es viele hundert Marihuanasorten. Schätzungen gehen sogar von mehr als 3000 Cannabissorten aus. Das heute erhältliche Marihuanasortiment entstammt dabei von Hybriden alter Landrassen oder moderner Sativa-, Indica- oder Ruderalis-Sorten stabilisiert wurden.

Im kommerziellen Handel potenter Hanfsamen werden die Marihuanasorten dabei meist folgende Kategorien eingeordnet:

  • Sativa – Bekannt für stimmungsaufhellende und euphorische Effekte oder als Energie- und Kreativitätsmotor, ideal für Aktivitäten am Tag
  • Indica – Überwiegend körperlich spürbar, besonders entspannende und apetittanregende Wirkung, ideal für abends oder nachts
  • Hybrid – Mischung aus Sativa- und Indica-Wirkung, je nach Sorte in unterschiedlich starker Ausprägung

Marihuana wird in der Regel in Joint, Pfeifen oder Bongs geraucht, seltener auch in Vaporizern verdampft. Dabei bieten jedoch gerade Vaporizer ein gesundes und vollaromatisches Dampferlebnis bei dem nahezu schadstoffrei das gesamte Wirkstoffspektrum von Marihuana erhalten bleibt.

4. Haschisch – Gepresstes Harz aus der weiblichen Marihuanablüte

Haschisch, auch einfach Hasch oder Shit genannt, ist das gepresste Harz der weiblichen Cannabispflanze. Dieses kommt besonders in den Marihuanablüten vor und enthält neben dem beruhigenden Cannabidiol auch reichlich psychoaktives THC. Aufgrund der hohen Wirksoffkonzentration der Harzkristall, wird Haschisch auch zu den Cannabis-Konzentraten gezählt.

Gewonnen wird das Haschisch durch die Siebung von getrockneten Cannabisblüten und anderen harzreichen Pflanzenteilen. Die so gewonnen, äußerst klebrigen Harzkristalle (auch Kief genannt), werden dann zu harten Platten gepresst.

Die vom Konsumenten verwedneten Konsumeinheit werden auch „Peace“ genannt und müssen für die Konsumvorbereitung meistens kurz erwärmt werden. Die so gewonnen Hasch-Krümel, werden dann entweder mit Tabak vermischt im Joint oder deiner Bong geraucht oder pur in einer Ölpfeife oder einem geeigneten Vaporizer.

Traditionell wird Haschisch im Orient verwendet, besonders in Marokko, dem Libanon und Afghanistan. Wie alle Cannabis-Landrassen aus dem Orient, sind auch die typischen Hash-Sorten immer Indicas. Bekannte Haschischsorten sind hiebei beispielsweise:

  • Grüner Marokkaner – Hellgrün bis bräunlich, leichte bis mittelstarke Wirkung
  • Grüner Türke – Hellgrün bis gräulich, leichte bis mittelstarke Wirkung
  • Gelber und roter Libanese – Gelblich bis rötlich, leichte bis mittelstarke Wirkung
  • Schwarzer Afghane – Schwarz, innen dunkelgrün, starke Wirkung
  • Schwarzer Nepal – Schwarz, innen dunkelbraun, starke Wirkung
  • Schwarzer Pakistani – Schwarz, innen dunkelbraun, mittlere bis starke Wirkung
  • Manali – Schwarz, innen grünlich bis bräunlich, mittlere bis starke Wirkung

Früher war Haschisch sogar in Europa weiter verbreitet als Marihuana, wurde aber im Zuge des immer beliebter werdenen dezentralen Cannabisanbaus massiv zurückgedrängt. Reines, orientalisches Haschisch wird allenfalls noch in holländischen Coffee Shops oder direkt in den Herkunftsländern angeboten.

Allerdings

Konsumenten und Grower aus den USA, Spanien und Holland greifen mangels Verfügbarkeit von traditionellen Hasch-Sorten daher auf moderne Hash-Hybriden zurück, wie beispielsweise:

  • California Hash Plant (Dinafem Seeds) – Milde, aromatische Outoor-Hasch-Sorte
  • Auto Super Hash  (Pyramid Seeds) – Starke, extrem harzige Super-Hasch-Sorte
  • Nepal Kush (Flying Dutchmen) – Hasch-Hybrid aus Nepal und Afghanistan
  • Hash Fruit (Cannabiogen) – Hasch-Hybrid aus Marokko und dem Hindu Kush

Mit neuester Technik und modernen Haschsorten wird Haschisch daher auch in den USA und Europa mittlerweile ebenso wie Marihuana immer häufiger vor Ort angebaut und hergestellt, ohne dass die Ware geschmuggelt werden muss – ein segen für alle Althippies und experimientierfreudige Cannabisseure.

Doch auf für Hobbygrower muss das eigene Haschisch kein Wunschtraum bleiben, vorausgesetzt der Cannabisanbau ist im Heimatland legal. Dann nämlich kommen Pollenshaker oder Extraktorbeutel zum Einsatz und mittels Pollenpresse lassen sich die gewonnen Harzkristalle zu konsumierbaren Hommade-Hasch pressen, wohl bekommts!

5. Cannabis-Extrakte – THC-reiche Konzentrate, Öle und Tinkturen aus Cannabis

Cannabis-Extrakte sind hochkonzentrierte Auszüge aus der Hanfpflanze oder den Hanfblüten. Es gibt vielfältige Methoden Cannabis-Extrakte zu gewinnen, eine davon hast du soeben kennengelernt, die Herstellung von Haschisch mittels Siebung und Pressung.

Wenn auch das vermutlich erste Cannabis-Extrakt der Menschheitsgeschichte, ist hat sich die Verwendung von Extrakten an die Gegenbheiten unserer Zeit angepasst. Mittlerweile wird Marihuana eher dezentral erzeugt, nicht zuletzt im Rahmen der Legalisierung in verschiedenen Ländern bzw. US-Bundesstaaten. Dies betrifft auch die Weiterverarbeitung.

Die bekanntesten Cannabis-Konzentrate sind Kief (die Harzkristalle die von den harzhaltigen Pflanzenteilen gelöst wurden), Cannabisöl (THC-reiches Öl, das mit speziellen Extraktionsverfahren gewonnen wird) und Tinkturen (Pflanzenauszüge auf Basis von Alkohol, Glycerin, Essig oder Pflanzenöl). Dazu gleich mehr.

Kief

Kief, auch Pollen genannt, sind die Harzkristalle der weiblichen Hanfpflanze. In den Haschisch-Ursprungsländern wird Kief direkt vor Ort mittels Siebung der harzhaltigne Pflanzenteile gewonnen. Die so gewonnen Harzkristallewerden anschließend zu festen Blöcken zusammengepresst um so das Haschisch für die Weiterverkauf transportfertig zu machen.

Kief ist übrigens ein Nebenprodukt, dass auch bei der Benutzung eines GrindersGrinders entsteht. Natürlich solltest du den gewonnen Pollen dann auch noch in einer Pollenpresse zu Haschisch pressen. Weitere Möglichkeiten zur Gewinnung von Kief sind Pollenshaker oder Extraktorbeutel.

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Cannabisöl

Cannabisöl, auch Haschöl wird meist mittels Butangas- oder CO2-Extraktion hergestellt. Ein weiteres Cannabisöl ist das sogenannte Rick-Simpson-Öl, ein mittels Alkohol gewonnenes Cannabis-Extrakt, benannt nach dem berühmten Cannabis-Aktivist Rick Simpson.

Cannabisöle werden vor allem im Rahmen der Cannabis-Legalisierung in verschiedenen US-Bundesstaaten immer beliebeter. Einige frühe Kiffer, werden sich vielleicht noch dran erinnern, dass auch in Amsterdam einmal Haschöl verkauft wurde und stets mit einer heftigen Rauschwirkung einherging.

Auch so mancher Hobbygrower hat auch schonmal einen Teil seiner Ernte, meist aus den Stilen und Blätter der abgeernteten und getrockneten Hanfpflanze, zu  Haschischöl weiterverarbeitet. Eine Erfahrung, die allerdings den Profil überlassen werden sollte, denn zum einen können bei solchen Experimenten immer Reste von Lösungsmitteln im gewonnen Extrakt verbleiben und zum anderen sind solcherlei Techniken auch nicht gerade ungefährlich.

Hergestellt werden normalerweise folgende Cannabisöle:

  • Butan-Hash-Öl (BHO) – Cannabinoide werden durch Butangas-Extraktion aus der aus der Hanfflanze gewonnen (Explosionsgefahr)
  • CO2-Öl – Essentielle Cannabisbestandteile werden durch spezielle „botanische Extraktoren“ gewonnen (hochspezifisches pharmatechnisches Verfahren)
  • Rick Simpson Oil (RSO) – Wirkstoffe werden mittels eines Lösungsmittels (meist Alkohol) gelöst, das Lösungsmittel anschließend verdampft (Brandgefahr)
  • Cannabis-Kokosöl Pflanzenteile werden mit Wasser und Kokosöl gekocht, ausgesiebt und das angereicherte Kokosöl vom Wasser getrennt

Rick-Simpson-Öl ist übrigens nach dem gleichnamigen kanadischen Cannabis-Aktivist Rick Simpson benannt, der nach dem von ihm angewendeten Rezept seinen Haukrebs und angeblich auch andere Menschen vom Krebs geheilt hat.

Auch das nicht psychoaktive aber entspannende und wohltuende CBD-Öl wird meist mittels CO2-Extraktion gewonnen.

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Tinkturen

Cannabis-Tinkturen sind nichts anderes als flüssige Auszüge aus der Cannabispflanze. Diese auch sogenannten Fluid- oder Flüssigextrakte waren bis Ende der 30er Jahre noch ein gängiges Arzneimittel und wurde unlängst besonders zur medzinischen Anwendung wiederentdeckt.

Hergestellt werden Cannabis-Tinkuteren normalerweise durch längeres Erhitzen der Blüten und anlschießendes Lösen in Alkohol. Theoretisch können flüssige Cannabis-Auszüge aber auch mit Glycerin, Essig und Pflanzenöl hergestellt werden .

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6. Cannanbis-Speisen – Eine intensive psychedelische Erfahrung

Cannabis-Speisen sind mit Cannabis-Extrakten wie Tinkturen und Ölen angereicherte Speisen. Prinzipiell kann jede Essen und jedes Getränk in dem Fett vorkommt oder dem Fett zugefügt wird, mit Cannabis angereichert werden.

Am häufigsten wird Cannabis in Form von folgenden Speisen eingenommen:

  • Edibles – Snacks und Süßigkeiten auf Cannabisbasis
  • Haschkekse – Kekse mit Haschisch
  • Hanfkuchen – Kochen auf Basis von Cannabutter
  • Heißgetränke auf Milchbsis – z. B. Chai oder Kakao mit Milch & Cannabisöl

Soweit keine üblichen Extrakte verwendet wrden, wird meist die sogeannte Cannabutter als THC-Trägermaterial zur Herstellung von essbaren Cannabisprodukten verwendet. Je anch Art der Cannabis-Speise, werde die cannabinoidreichen Extrakte, Öle und Fette in das jeweilige Lebensmittel eingearbeitet.

Cannabutter wird ähnlich wie Cannabis-Kokosöl hergestellt, ist jedoch weniger lange haltbar (es sei denn diese wird eingefrohren). Traditionell werden daraus vor allem Backwaren wie Kekse und Kuchen hergestellt. Andererseits lässt sich auch Haschisch und andere Cannabis-Konzentrate einfach mit Butter oder direkt mit fetthaltigen Speisen mischen.

Cannabis-Extrakte werden besonders für die Herstellung von Edibles verwendet, ein Trend der vor allem im Rahmen der Legalisierung von Cannabis in verschiedenen US-Bundesstaaten einen waren Hype ausgelöst hat.

Edibles werden in den entsprecheden US-Bundesstaaten in Form von traditionellen Backwaren, über Schokolade und Bonbons bis hin zu Kaugummis und Gummibärchen in den sogenannten „Marijuana Dispensaries“ vermarktet. Durch die Legalisierung und Regulierung, finden sich an den Produkten sogar Inhalts- und Dosierungsangaben auf der entsprechenden Verpackung.

Doch auch Getränke mit Cannabiszusatz sind beliebt, meist sind dies Cocktails mit ein par wenigen Tropfen aus einer Cannabis-Tinktur oder aber heiße Milchgetränke mit einem Schuss Cannabis-Kokosöl oder Cannabutter.

Generell gilt bei allen Speisen immer klein anzufangen, da der Wirkungseintritt bis zu 2 Stunden dauern kann und die Wirkung in der Regel wesentlich stärker ist und länger anhält als bei herkömmlichen Konsumformen.

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7. Cannabis-Topicals – Salben, Cremes und Lotionen für die äußere Anwendung

Äuße Cannabisanwendungen, in den USA auch unter der Bezeichnung „Cannabis Topicals“ bekannt, sind oberflächliche Cannabis-Anwendungen auf Basis von hautverträglichen Fetten oder Ölen.

Hegestellt weden Cannabis-Cremes entweder durch direkte Ölauszüge aus Pfalanzenmaterial (vergleichbar mit dem Herstellungsprozess von Hanfbutter) oder die Einarbeitung von Extrakten in Crems.

Als Cremes werden die Wirkstoffe des Cannabis ausschließlich über die Haut aufgenommen. Psychoaktive Effekte entfalten sich dabei keine, da das über die Haut aufgenommenes Cannabis nicht in den Blutkreislauf gelangt. Stattdessen findet die Wirkung vor Ort an der augetragenen Stelle statt.

Die Wirkung wird als schmerzlindernd, juckreizstillend und entspannend beschrieben. Cannaibs-Topicals eigenen sich daher auch zum bei einer Reihe von Hautkrankheiten, Verspannungen nach einem anstrengenden Arbeitstag oder Krämpfen nach sportlicher Betätigung.

Neben kommerziellen Naturkostmetikartikeln mit potenten Cannabis-Wirkstoffen, hat besonders dass Gleitgel „Foria“ von sich reden gemacht, soll es doch dank THC Frauen einen 15 Minuten langen Orgasmus bescheren…

Vermutlich dürfte dies mehr ein Grücht oder Marketingag sein, doch nichtsdestotrozt wird THC natürlich innerhalb der Schleimhäute ganz anders aufgenommen als auf der äußeren Hautoberfläche.

Wer es darf, sollte es unbedingt mal ausprobieren. Für die eigenen Cannabis-Cremes, eignen sich besonders „Pflanzenabfälle“ aber auch Cannabisblüten, die in einem Kokosöl-Wassergemisch stundenlang geköchelt und am schluss ausgepresst und abgesiebt werden.

Das so gewonnenen Cannabis-Kokosöl verbleibt nach dem Abkühlen der Flüssigkeit an der Oberläche und kann so vom Wasser getrennt und weiter zu Cremes, Salben oder Bodylotions verarbeitet werden.

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