Hanfsorten-Empfehlungen & Einsteigertipps für Cannabis-Newbies
Cannabis ist in vielen Ländern verboten. Dieser Artikel richtet sich daher ausschließlich an Personen, die Cannabis legal kaufen, besitzen, konsumieren oder anbauen dürfen, oder sich lediglich informieren wollen und soll dich nicht zu illegalen Handlungen verleiten. Halte dich immer an die Gesetze!
Was First-Timer vielleicht nicht wissen, es gibt ein paar Möglichkeiten um unangenehme Gefühle – und die Wahrscheinlichkeit unangenehmer Erfahrung mit Cannabis – zu minimieren. Für deine Suche nach dem perfekten ersten (oder zweiten) Mal, könnten die nachfolgenden Tipps die perfekte Basis sein – um mit Hanf eine neue, großartige Erfahrung zu machen!
- 1. Such dir eine CBD-reiche Cannabis-Sorte
- 2. Starte mit einer THC-armen Cannabis-Sorte
- 3. Wähle eine angemessene Konsummethode
- 4. Achte auf ein günstiges Set und Setting
- 5. Schlussbemerkung
Such dir eine CBD-reiche Cannabis-Sorte
Im Gegensatz zu THC ist CBD eine nicht-psychoaktive Verbindung mit entspannenden und angstlösenden Eigenschaften. CBD ist dabei insbesondere gegen Angst im Zusammenhang mit THC wirksam. CBD-reiche Cannabis-Sorten sind daher perfekt für Anfänger und Konsumenten mit geringer THC-Toleranz geeignet.
In Coffeeshops, Cannabis Social Clubs oder Cannabis Dispensaries solltest du darum gezielt nach CBD-reichen Cannabis-Sorten fragen. Darfst du in deinem Land oder Bundesstaat sogar legal Cannabis anbauen, dann suche in der Seedbank deines Vertrauens gezielt nach CBD-Samen.
Einige der beliebtesten CBD-reichen Cannabis-Sorten sind:
- Purple Orange CBD (Dinafem Seeds) – 10 % CBD
- White Widow Auto CBD (Greenhouse Seed Co.) – 5 – 8 % CBD
- Doctor Shiva SuperAuto (Flash Seeds) – 5 % + CBD
- Siberian Haze AUTO (Kalashnikov Seeds) – 5 % + CBD
Starte mit einer THC-armen Cannabis-Sorte
Hast du dich mit einer CBD-Sorte wohl gefühlt? Dann taste dich langsam an eine THC-dominante Hanfsorte ran! THC-reiches Cannabis, verursacht eher Angst und Paranoia wie THC-armes Weed. Viele neue Cannabis-Sorten haben eine THC-Konzentrationen von über 20%, was einen starken langanhaltenden Rausch verursachen kann! Daher solltest du erstmal eine leichte Sorte testen, denn du weißt vorab nicht wie du damit klar kommen wirst.
Wenn du eine ausgewogenere und sanfte Erfahrung suchst, so frage bei deiner Verkaufsstelle deshalb auch immer nach dem THC-Gehalt. Idealerweise liegt dieser zwischen 10 – 15% (oder darunter). Darfst du in deinem Land oder Bundesstaat sogar legal anbauen?
Hier findest du 4 THC-arme Anfängersorten, die dir vielleicht gefallen:
- Haze Automatic (Dinafem Seeds) – 6 – 12 % THC
- Roadrunner #2 (Dinafem Seeds) – 6 – 12 % THC
- Royal Dwarf (Royal Queen Seeds) – 10 – 15 % THC
- Pineapple Express Auto (eine weitere Seedbank) – 12 – 15 % THC
Wähle eine angemessene Konsummethode
Die Wahl der richtigen Cannabis-Sorte ist nicht alles, denn der Effekt hängt nicht zuletzt auch von der von dir gewählten Konsummethode ab. Als Anfänger oder Low-Telerance-Komsument solltest du daher eine möglichst schonende Konsummethode wählen.
Rauchen, Verdampfen und Essen können die gesamte Wirkungsweise völlig unterschiedlich beeinflussen. Schau dir daher unbedingt die Unterschiede zwischen den Wirkungsweisen der verschiedenen Konsummethoden an, bevor du dich entscheidest zu Kiffen:
Rauchen
Die meisten Menschen die das erste Mal mit Cannabis in Kontakt kommen rauchen dieses. Ein Vorteil vom Rauchen die Dosis-Kontrolle. Es ist sehr einfach, eine kleine Menge zu konsumieren. Die Wirkstoffe werden bei der Verbrennung sofort aktiviert und über die Lunge verstoffwechselt. Innerhalb von wenigen Minuten tritt die Wirkung ein. Vorteil: du kannst genau Dosieren wieviel du verträgst. Doch vielleicht erinnerst du dich noch an das kratzen in der Kehle, als du das erste Mal an einem Joint gezogen hast. Das war sicher nicht gesund!
Fazit: Rauchen ermöglicht dir eine optimale Dosiskontrolle, kann jedoch aufgrund des Rauchs unnötigerweise deine Atemwege belasten, besser daher verdampfen oder zur Not Aktivkohlefiler verwenden!
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Verdampfen
Verdampfen, auch Vaporisieren gennant, kann in der Tat die ideale Konsummethode für Anfänger sein. Es ist verträglicher für Hals und Lunge, die Dosierung ist einfach, und die Aromen der Blüten bleiben viel besser erhalten. Tragbare Vaporizer sind ein großartiges Medium für Anfänger, da du die Dosis genau so einstellen kannst, wie benötigt. Bei Tisch-Vaporizern, die eigentlich für den medizinsiche Konsum konzipiert wurden, wirst du dagegen meist einen größeren Teil des produzierten Dampfs auf einmal inhalieren.
Fazit: Statt zu rauchen, solltest du Cannabis lieber mit einem Vaporizer probieren, auch hier kannst du sehr kleine Mengen verwenden, die dann über Stunden angehnehm sanft wirken.
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Cannabis essen
Cannabis zu essen ist ebenfalls eine fantastische Möglichkeit, um dieses nicht rauchen zu müssen. Allerdings solltest du als Einsteiger hier sehr langsam starten und immer niedrig dosieren. Da hier die Wirkstoffaufnahme über die Verdauungsorgane erfolgt, kann es einige Zeit (meist 1 – 2 Stunden) dauern, bis die Wirkung einsetzt. Die Wirkung wird dann aber immer heftiger, da das verdaute Cannabis noch in der Leber verstoffwechselt wird. Der dabei eintretende Rausch kann sehr lange dauern (oft bis zu 12 Stunden lang).
Fazit: Als Anfänger solltest du wirklich mit einer sehr kleinen Dosis beginnen und auf keinen Fall frühzeitig weitere Cannabis-Speisen zu dir nehmen. Die gegessenes Cannabis wirkt erhitzt schneller (z. B. zusammen mit Tee oder im Ofen erwärmt). Wird die Wirkung zu heftig, nimm am besten ein paar Tropfen CBD, den natürlichen Gegenpol zu THC ein.
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Äußere Cannabisanwendungen
Äußere Anwendungen von Cannabis sind Cremes, Lotionen und Balsame auf Basis von öligen Cannabisauszügen oder zugemengten Extrakten. Diese werden traditionell zur Linderung von Schmerzen, Entzündungen, Juckreiz und anderen lokalisierten Hauterkrankungen aufgetragen. Häufig werden diese nach dem Duschen zum Entspannen verwendet. Einen Rausch kannst du davon nicht bekommen. Grower verwenden häufig ihre Anbauabfälle zum Herstellen von eigenen Cannabis-Pflegeprodukten.
Fazit: Äußerliche Cannabisanwendungen wirken nur vor Ort. Eine psychoaktive Wirkung wirst du dadurch zwar nicht bekommen, dich aber dennoch pudelwohl fühlen!
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Achte auf ein günstiges Set und Setting

Hast du eine richtige Sorte gefunden und dich für eine passende Konsummethode entschieden? Dann solltest du wissen, dass auch deine körperliche und psychische Verfassung (Set) sowie das Umfeld (Setting) in dem du dich befindest immer die Wirkungswahrnehmung von konsumierten Cannabis mit beeinflussen. Grund: Cannabis verstärkt deine Empfindungen und Gefähle sowohl im Positiven wie auch im Negativen.
Set
Fühlst du dich schwach, weil du nichts gegessen hast oder dich körperlich verausgabt hast? Oder geht es dir nicht gut weil du Ärger in der Schule, bei der Arbeit oder in einer Beziehung hast? Dann solltest du erstmal die Finger von Cannabis lassen. Dasselbe gilt, wenn du noch wichtige Sachen erledigen musst, die dir nicht aus dem Kopf gehen!
Setting
Ganz wichtig ist auch das Umfeld in dem du dich befindest. Es mach wenig Spaß, wenn du dich total high durch Menschenmassen auf dem Oktoberfest drückst. Eine Reaggy-Party oder ein angenehmer Nachmittag in der Natur oder am Strand sind da schon viel angenehmer! Auch die Leute mit denen du dich umgibst beeinflussen deine Stimmung. Sind das Freunde gemeinsam mit der Spaß haben wollen, oder sind das Leute die schlechte Stimmung mitbringen oder Spaß dabei haben wenn sich andere schlecht fühlen?
Fazit: Meide negative Umgebungen und verlasse diese zur Not auch. Vermeide negative Reize wie Lärm oder Menschenmassen. Höre angenehme Musik und sorge für frische Luft und gute Gerüche. Such dir Leute mit denen du Fun haben kannst! Genieße die Natur, gute Snacks und spannende Gespräche oder romantische Momente!
Schlussbemerkung
Konsumiere nur Cannabis wenn du dich körperlich und mental gut fühlst. Wähle neben der richtigen Sorte, Konsummethode und Dosierung auch eine vertrautes und positives Umfeld. Um zu Wissen was auf die zukommen kann, solltest du dich besonders als Erstkonsument umfassend über die Wirkung, Nebenwirkungen und Riskien von Cannabis informieren. Cannabis ist weder toxisch noch gefährlich, nur der falsch Gebrauch und Unwissenheit können zu unerwünschten Effekten und Folgen führen, die sich leicht vermeiden lassen.


